THEMENSPECIAL Dach & Dachdämmung von planungswelten

THEMENSPECIAL Dach & Dachdämmung von planungswelten

Am Anfang

war die Höhle

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Ein sicheres Dach

über dem Kopf

Gleich nach den biologischen Grundbedürfnissen wie

Atmen, Wärme, Trinken, Essen und Schlaf steht der Wunsch des Menschen nach Schutz und Sicherheit. Um sich in behüteter Umgebung wohlfühlen zu können, richteten sich unsere Vorfahren zunächst Höhlen und natürliche Refugien

als schützenden Unterschlupf ein.

 

Wie wir wissen, ist Geschichte ein fortlaufender Prozess
 – und so entwickelte sich auch unser sprichwörtliches

 „Dach über dem Kopf“ weiter…

 

Clever gedeckt mit modernen Materialien

Äste, Zweige, Felle, Stroh, Erde, Grassoden, Rinde oder Heidekraut – damit haben unsere Urahnen in grauer Vorzeit ihre Behausungen bedacht!

 

Seither hat sich glücklicherweise einiges getan!

 

Heute leben wir unter multifunktionalen Dachsystemen, die neben der ursprünglichen Schutzfunktion jede Menge Komfort bieten: Feuerschutz, Schall- und Wärmedämmung

gehören zu den Aufgaben unserer modernen

Dächer. Und so spielt die Funktionalität des

Daches ebenso wie dessen Design eine wichtige Rolle, wenn es an die  Auswahl des bevorzugten Dachbelages geht.

 

Sie wissen noch nicht genau, was auf Ihr Dach soll?

 

Wir haben für Sie eine Auswahl verschiedener Dachbeläge zusammengestellt!

Schiefer

Natürlicher Dachbelag mit Charakter

Durch natürliche Prozesse bereits vor Millionen Jahren entstanden, hat Schiefer auch in der heutigen Zeit seinen besonderen Zauber nicht verloren. Ganz im Gegenteil: Der natürliche Baustoff ist derzeit gefragter denn je.

 

Das liegt nicht zuletzt an dem außergewöhnlichen Look des eleganten Schiefergesteins sowie den

enorm vielfältigen Möglichkeiten, welche das Material bei der Dachdeckung bietet: Ob geradlinige Rechteck-Doppeldeckung, geschwungene Schuppendeckung oder als wilde Deckung verlegt – mit Schiefer lässt

sich jederzeit ein extravagantes und dynamisches Dachbild realisieren.

Und die Natur bringt Farbe ins Spiel:

 

Das typische dunkelgraue Erscheinungsbild des Schiefers deckt noch längst nicht alle Facetten ab. Rot- und Grüntöne sowie effektvoll marmorierte Optiken sind keine Schwierigkeit für den vielseitigen Dachbelag.

 

Übrigens, das vorzeitliche Material ist ganz in der Moderne angekommen und lässt sich daher auch mit der aktuellen ökologisch wertvollen Bauweise vereinen.

© Rathscheck

© Rathscheck

© Rathscheck

© Rathscheck

Dachziegel

Klassiker mit Charme

Bereits gegen Ende

des Mittelalters etablierten

sich Dachziegel als typische

Dachdeckung in unseren

Breitengraden. Heute leuchten

uns klassische, rote Ziegel

 von einer Vielzahl unserer

heimischen Dächer

entgegen.

© Braas

Dazu wird der Dachbelag aus natürlichen Rohstoffen, hauptsächlich Tonen und Lehmen, bei etwa 1000 Grad Celsius zu einem Ziegel gebrannt, dessen Färbung durch Brenntemperatur und die Menge des enthaltenen Eisenoxides bestimmt wird.

 

Auch in der heutigen Zeit ist der klassische Dachziegel absolut zeitgemäß und erfreut sich größter Beliebtheit, insbesondere, da sich die Dachziegel von heute in Form und Oberfläche individuell auf das eigene Zuhause abstimmen lassen: Sie können frei wählen, ob Sie Dach-ziegel mit klassisch geschwungener oder mit gerad-liniger Kontur bevorzugen und ob die Oberseite mattiert, seidenmatt oder hochglänzend sein soll.

© Braas

Extravaganz geht übrigens auch bei Dachziegeln: Farbpigmente und Glasuren sorgen dafür,

dass der Klassiker auch mal ganz untypisch in

verschiedensten Farbnuancen daher kommt

und Ihr Dach in einem ganz neuen Look erstrah-

len lässt.

Welches Dach steht Ihrem Haus am Besten?

Dachsteine

Unverwüstlicher High-Tech Dachbelag

Um etwa 1000 vor Christus

kamen die ersten Dachsteine zum Einsatz. Die steile Karriere

der Dachsteine begann

jedoch erst nach dem zweiten

Weltkrieg, als es während

des Wiederaufbaus zu einer

Materialknappheit kam.

© Braas

Material mit Zukunft

Der neue High-Tech Werkstoff aus Quarzsand, Zement, Wasser und Farbpigmenten eröffnete, neben den bis

dato bekannten Möglichkeiten, eine weitere Option für ein sicheres Dach.

 

Obwohl das Material recht wenig mit dem namens-gebenden Stein zu tun hat, weisen Dachsteine ähnlich positive Eigenschaften auf: Sie zeichnen sich durch ihre enorme Stabilität, Frostbeständigkeit und Lang-lebigkeit aus. Dachsteine sind nahezu unverwüstlich, insbesondere, da das robuste Material im Laufe der Zeit weiterhin aushärtet.

© Braas

© Braas

Und auch beim Thema Ökobilanz können Dachsteine ordentlich punkten: Bereits bei der Produktion wird dadurch Energie gespart, dass nur ein Bestandteil,

nämlich der Zement, gebrannt wird. Und haben Ihre

Dachsteine einmal ausgedient, können sie nach um-

weltfreundlichen Standards recycelt werden.

Dämmen

Gut gedämmt  aus

gutem Grund

Was unsere modernen

Dächer im Besonderen auszeichnet, ist

ihre Multifunktionalität:

Ebenso selbstverständlich wie

ein funktionaler Dachbelag

ist eine effiziente

Hochleistungsdämmung.

 

Und das nicht nur, weil

gewisse Dämmwerte in der

Energiesparverordnung gesetzlich festgelegt sind, sondern auch aufgrund positiver Effekte hinsichtlich unseres alltäglichen

Lebens.

Warum eigentlich dämmen?

 

Gründe, warum sich eine lückenlose Dachdämmung für Ihr Zuhause lohnt, gibt es viele. Die Energieeffizienz zum Beispiel: Gerade in Zeiten steigender Energiekosten zahlt sich eine hochwertige Dachdämmung buchstäblich aus. So lassen sich mit der optimalen Dachdämmung bis zu 70% Energie- und Heizkosten einsparen. Im Winter bleibt die wohlige Wärme genau da, wo wir sie haben möchten – nämlich im Haus – und im Sommer profitieren wir von angenehmen Temperaturen.

 

Auch im Hinblick auf den Lärmschutz ist die Verwendung hochwertiger Dämmstoffe empfehlenswert, zumal diese ein nachhaltiges und komfortables Zuhause für die ganze Familie sowie ein positives Raumklima schaffen.

Und womit dämmen?

 

Zur Dämmung eignen sich viele unterschiedliche Materialien mit verschiedenen Schwerpunkten sowie Vor- und Nachteilen. Bei aller Verschiedenheit sollten zwei Eigenschaften jedoch immer bedacht werden: Zum einen sollte die Wahl auf ein nicht brennbares bzw. nur schwer entflammbares Material fallen und zum anderen ist eine gewisse Atmungsaktivität des Dämmstoffes essenziell für ein angenehmes Raumklima.

 

Eine solide Substanz zur lückenlosen Dachdämmung kann auf vielerlei Weise geschaffen werden. Hier finden Sie einen kurzen Überblick über verschiedene Dämmstoffe.

Generell lässt sich sagen, dass die Wahl des geeigneten Dämmstoffes von Einsatzort und –art abhängig ist und auch durch Faktoren wie etwa dem zur Verfügung stehenden Budget beeinflusst wird.

Natürliche Dämmstoffe

 

Nachwachsende Dämmstoffe wie etwa Schilfrohr, Kokosmatten, Kork, Flachs oder Schafwolle bieten den Vorteil, dass sie als Naturprodukte zur nachhaltigen Bauweise beitragen und zudem frei von Schadstoffen sind. Wenn es um den Sicherheitsaspekt geht, weisen diese Materialien jedoch zum Teil Schwächen auf, da einige von ihnen normal brennbar sind.

 

Ein natürlicher Dämmstoff, der im Hinblick auf den Brandschutz besonders hervorsticht, ist Steinwolle:

Das Naturmaterial mit einem Schmelzpunkt von über 1000 Grad Celsius ist nicht brennbar und trägt somit aktiv zum Brandschutz und zur generellen Sicherheit

in Ihrem Zuhause bei.

Synthetische Dämmstoffe

Styropor und Polyurethan zählen zu den Kunststoffen unter den Dammmaterialien und profitieren eindeutig von Ihrer Funktionalität und Langlebigkeit.

Im Brandfall besteht die Gefahr, dass Schadstoffe freigesetzt werden – und darüber hinaus sind synthetische Dämmstoffe nur schwer recycelbar.

Schrägdach dämmen:

Die moderne System-Lösung mit dem Meisterdach von Rockwool

© Rockwool

Wie dämmen?

 

Die Art der Dachdämmung wird zumeist dadurch bestimmt, ob auch die Dachdeckung erneuert werden soll. Ist dies der Fall, bietet sich eine Aufsparrendämmung als die effektivste Weise ein Dach zu dämmen an. Bei der Aufsparrendämmung wird das Dämmmaterial oberhalb der Dachsparren angebracht, wodurch eine geschlossene Dämmschicht entsteht, die nahezu keine Wärmebrücken aufweist.

Die Anbringung der Dämmung oberhalb der Dachsparren verhindert zudem einen Wohnraumverlust.

 

 

© Rockwool

Soll das Dach nicht komplett erneuert, sondern stattdessen nachträglich gedämmt werden um eine höhere Dämmleistung  zu erzielen, bietet sich

die Zwischensparrendämmung an.

Bei dieser Methode wird das Dämm-material zwischen den Sparren im Dachstuhl angebracht, wodurch auch hier kaum Wohnraum verloren geht.

Zwar ist diese Art der Dachdämmung

mit weniger Aufwand und Kosten  verbunden, durch die nicht gedämmten Dachsparren entstehen jedoch Wärmebrücken, die die Dämmleistung verringern.

 

Da sie sich nicht als eigenständige Dämmmethode eignet, wird die sogenannte Untersparrendämmung oftmals mit der Zwischensparren-dämmung kombiniert, beispielsweise dann, wenn die Sparren – wie in manchen Altbauten – nicht tief genug sind. Die Untersparrendämmung

schließt die Sparren mit ein und sorgt

so für eine zusätzliche Dämmleistung,

die jedoch mit dem Verlust von Wohn-raum einhergeht.

 

Und zu guter Letzt:

Hier ein paar Gründe, Ihr Dach mal genauer

unter die Lupe zu nehmen:

Hohe Energiekosten
Gerade in Zeiten steigender Energiekosten gilt es,

den Energieaufwand eines Gebäudes so niedrig wie

möglich zu halten. Eine gute Dachdämmung schont

also nicht nur die Umwelt, sondern auch

Ihren Geldbeutel.

 

 

Reparaturen
Der Zahn der Zeit nagt an der vorhandenen

Bausubstanz und so stehen im Laufe

der Jahre Reparaturen an: Dacheindeckung

und -dämmung benötigen nicht nur optisch einige

Ausbesserungen – hinsichtlich möglicher

Mängel sollten regelmäßige

Überprüfungen durchgeführt werden.

Auf diese Weise vermeiden Sie zudem

sicherheitstechnische Risiken.

 

 

Raumklima
Wussten Sie eigentlich, dass der größte

Energieverlust eines Gebäudes über das Dach

stattfindet? Eine effektive Hochleistungsdämmung

macht Schluss mit kalten Füßen und verbessert

nachweislich das Raumklima in

Ihrem Zuhause.

 

 

Optik
Vielleicht haben Sie sich auch einfach an

Ihrem Dach sattgesehen? Dann schlagen Sie

doch einmal neue Wege ein. Dazu gibt es

 hinsichtlich der ästhetischen Aspekte bei der

Dachgestaltung – wie wir gesehen haben –

 ja so einige Möglichkeiten.